Er bildet die Größenordnung und die Gewichtung ab, mit der wir und die meisten Käufer an ein Reisemobil herangehen. Er ist ausdrücklich kein Wertgutachten und ersetzt keine Besichtigung. Die hinterlegten Ausgangswerte sind Näherungen aus typischen Marktbeobachtungen, keine tagesaktuellen Marktdaten. Zwei Fahrzeuge derselben Eingaben können sich real um mehrere tausend Euro unterscheiden – deshalb wird ein Bereich ausgegeben und keine Einzelzahl.
Der eigentliche Nutzen liegt nicht in der Zahl, sondern im Rechenweg: Stellen Sie die Feuchtigkeit von „nicht geprüft" auf „einzelne Stellen" und sehen Sie, was passiert. Das ist die Erfahrung, die den meisten Verkäufern vor dem ersten Besichtigungstermin fehlt.
Warum wir den Rechenweg offenlegen
Verdeckte Bewertungsrechner haben einen Zweck: Sie erzeugen eine Zahl, an die sich der Verkäufer gewöhnt, und sammeln nebenbei Kontaktdaten. Was die Zahl treibt, bleibt im Dunkeln – und genau das ist der Punkt, an dem beim Vor-Ort-Termin nachverhandelt wird.
Uns nützt das nichts. Wir wollen Fahrzeuge kaufen, deren Zustand vorher richtig eingeschätzt wurde, weil jede vergebliche Anfahrt teurer ist als der Vorteil aus einer optimistischen Zahl. Ein Verkäufer, der versteht, dass Feuchtigkeit im Aufbau mehr wiegt als Laufleistung, ist für beide Seiten der bessere Gesprächspartner.
Die vier Faktoren, die die meisten unterschätzen
- Feuchtigkeitgrößter Einzelhebel
- Zwischen „geprüft trocken" und „einzelne Stellen bekannt" liegt im Rechner rund ein Drittel des Werts. Das ist keine Übertreibung, sondern spiegelt die realen Reparaturkosten im Sandwichaufbau. Die Eintrittsstelle sitzt fast immer auf dem Dach – und weil viele Aufbaudächer nicht begehbar sind, hilft dort eine Dachkontrolle per Drohne weiter als jede Leiter.
- Unterbodenwird fast nie geprüft
- Der Punkt, den Verkäufer am seltensten kontrollieren und Käufer zuerst. Details je Baureihe unter Basisfahrzeuge.
- Standzeitschlägt Laufleistung
- Ein Fahrzeug mit 40.000 km nach acht Jahren Stillstand ist schlechter dran als eines mit 180.000 km und lückenlosem Service. Warum, steht unter Standschaden erkennen.
- 3,5-Tonnen-Grenzeverengt den Käuferkreis
- Darüber braucht der Käufer Klasse C1 oder die alte Klasse 3. Das kostet Reichweite im Markt und damit Preis.